Christian Loos

Strom sparen

Stromsparen fängt heute schon beim Kauf der Geräte an. Das Energielabel sollte neben Qualität und Preis auch als vielleicht schon wichtigster Faktor in die Kaufentscheidung mit einfliessen.

Es zeigt in einer kompakten Ansicht, den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Jahr, die wichtigsten technischen Daten und die Einstufung in die verschiedenen Klassen an. Hier gilt je ‘grüner’ die Klasse ist desto weniger verbraucht das Gerät. da die Haushaltsgeräte bei der Energieeffizienz immer besser werden, reichen die vorhandenen Klassen schon nicht mehr aus. Bei Kühlgeräten gibt es mittlerweilen schon die Stufen A+ und A++, man kann sagen das bei manchen Geräteklassen die beste Einstufung, nämlich A, schon ein ‘Alter Hut’ ist und kein zeitgemässes Gerät mehr kennzeichnet. Ein genauer Blick auf das Label und ein kritischer Vergleich mit ähnliche Geräten entlarvt schnell ob es sich um einen ‘Stromfresser’ oder ein ‘Sparwunder’ handelt. Gerade bei Sonderangeboten sollte man darauf achten das auch der energieverbrauch des Schnäppchens noch tolerabel ist um nicht später beim Verbrauch draufzuzahlen.

Doch es gibt auch Kritiker des Energielabels, einmal wird bemängelt das die Einstufungen nicht mehr aktuell sind aber auch das die angebenen Werte nicht immer der Realität entsprechen. Zu erstem hat man sich mit der erweiterung nach oben mittels A+ und A++ beholfen, hier wird aber irgendwann eine neuordnung nötig sein. Und zum angegeben Verbrauch ist zu sagen das natürlich nur abstrakte Normwerte verwendung finden können, ähnlich dem Normverbrauch beim Auto, das der verbrauch jedes einzelnen anders ist sollte klar sein. Auf dem Label ist eben ein Normwert, der den Vergleich der Geräte erlaubt, aber eben keine Vorhersage des späteren eigenen Verbrauchs.

Christian Loos

Alles neu hier?

Neues Design?

Ja!

Nach dem Start der Website mit einem vorkonfiguriertem Blog, habe ich mich jetzt dazu entschlossen mich selbst mit Wordpress auseinander zusetzen. Und es ist eigentlich ganz einfach! Dies hat natürlich auch zu einem Designwechsel geführt und es gibt daran auch noch einiges zu verbessern, aber inhaltlich ist alles gleich geblieben. Viel Spass beim Stöbern.

Diesmal auf den Seiten der Energieagentur NRW gefunden, der Onlinecheck:

Wer benötigt wann, welchen Energieausweis?

Und hier auch nochmal die Zusammenfassung der Fristen,

Mit dem Inkrafttreten der EnEV 2007 am 1.Oktober 2007 wurde der Energieausweis für Bestandsgebäude in Deutschland ab 1. Juli 2008 schrittweise Pflicht. Bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf sind für Wohngebäude, die bis 1965 fertig gestellt worden sind, Energieausweise ab dem 1. Juli 2008 und für jüngere Wohngebäude ab dem 1. Januar 2009 verpflichtend auszustellen. Die Ausweispflicht für Nichtwohngebäude gilt ab dem 1. Juli 2009. In öffentlichen Gebäuden mit mehr als 1.000 Quadratmetern Nutzfläche muss dann ein Energieausweis gut sichtbar angebracht werden. Für Neubauten wurde der Energieausweis bereits im Jahr 2002 eingeführt.

(Quelle: dena)

Christian Loos

Zurück zum Atom?

Das der heissgeliebte Biosprit plötzlich wieder böse ist haben wir ja jetzt schon gelernt, das uns gerade die Kernkraft eine ‘grüne’ Zukunft beschert muss ich aber erst noch verdauen.

In einer Publikation des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (kurz BMU) fand ich dazu folgendes:

Nach aktuellen Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) gibt es weltweit etwa 4,7 Millionen Tonnen wirtschaftlich abbaubare Vorkommen von Uran. Diese Vorräte reichen beim gegenwärtigen Jahresverbrauch noch etwa 65 Jahre. Angesichts der aktuellen Nutzungspläne ist eher von 30 bis 40 Jahren auszugehen. Uran wäre dann schon früher erschöpft als Erdöl und Erdgas.

Hoppala, das wird aber eine kurze Zukunft!

Aber das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kann Abhilfe schaffen:

Bei einer sachlichen Betrachtung zeigt sich, dass die weltweiten Uranvorkommen einen dauerhaften, weltweiten Einsatz der Kernenergie für mindestens die nächsten 200 Jahre ermöglichen. Die Uran-Versorgungssicherheit ist im Vergleich zu Gas und Öl sehr hoch, da die Uranreserven in überwiegend politisch stabilen Regionen (z.B. Kanada, Australien, Südafrika) liegen. Deutschland importiert fast 50 % des Natururans aus Kanada. Bei dieser Betrachtung ist noch nicht berücksichtigt, dass zum Beispiel durch die Wiederaufarbeitung und neue Techniken die Reichweite des Urans wesentlich verlängert werden kann.

Na Gott sei Dank, und ich dachte schon ….

Aber trotzdem, Tschernobyl ignorieren weil der Atomstrom so billig und CO2 arm ist?

Hierzu finden sich auch Unmengen von Zahlen im Netz und je nach Quelle mit unterschiedlichen Ergebnissen, versteckte Kosten und Subventionen - billiger Strom und eine strahlende Zukunft.

Es ist aber so das die ‘Herstellung’ von strahlendem Müll nicht der Königsweg der Umweltfreundlichkeit sein kann. Über Endlagerproblematik und evtl. Kosten eines GAU will ich erst garnicht nachdenken. Meine Meinung? Atomkraft, notwendiges Übel aber nicht die Zukunftstechnologie für Klimaretter. Mehr unabhängige Zahlen statt grosser Versprechungen, mein Wunsch für die Zukunft.

Christian Loos

Pflanzenöl Retter aus der Energiekrise

Jetzt hat es auch die Politik entdeckt, Biotreibstoffe – CO2 neutral, umweltfreundlich, also einfach Spitze. Ja, schon aber …

Im großen Stil eingesetzt reichen die heimischen Kapazitäten nicht mehr aus und außerdem ist ja das Palmöl aus dem ehemaligen Regenwald viel günstiger.

Aufgrund der begrenzten Mengenverfügbarkeit von europäischem Rapsöl suchen Biodieselhersteller vermehrt nach anderen pflanzlichen Rohstoffen zur Agro-Dieselproduktion. Da auch der Import von Rapsöl aus Kanada inzwischen an seine Grenzen gestoßen ist, richtet sich der Blick immer stärker auf Palm- und Sojaöle. (Quelle:Greenpeace)

Auch die Tank oder Teller Diskussion darf man nicht aus dem Auge verlieren, hier muss klar werden nur ein innerhalb eines Energiemix ist Pflanzenöl nachhaltig einsetzbar. Optimal wäre hier meiner Meinung nach der Aufbau regionaler Betreiber-Erzeuger Kooperationen wegweisend.

Hier ist auch der Planer gefordert, dies bei der Anlagenkonzeption zu berücksichtigen.

Gerade für ländliche Gemeinden könnte man hier für alle Seiten rentable Konzepte entwickeln, nach dem Motto: Die örtlichen Landwirte heizen die Liegenschaften der Gemeinde.

Hier bieten sich gerade zur Beheizung von Schulen oder Gemeindehallen Pflanzenöl betriebene BHKWs an.

Mit solchen Modellen kann garantiert werden das der umweltfreundliche Betrieb von Blockheizkraftwerken und die Nutzung von Biosprit nicht auf Kosten des Regenwaldes erfolgt.

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