28.09.2008
Strom sparen
Stromsparen fängt heute schon beim Kauf der Geräte an. Das Energielabel sollte neben Qualität und Preis auch als vielleicht schon wichtigster Faktor in die Kaufentscheidung mit einfliessen.
Es zeigt in einer kompakten Ansicht, den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Jahr, die wichtigsten technischen Daten und die Einstufung in die verschiedenen Klassen an. Hier gilt je ‘grüner’ die Klasse ist desto weniger verbraucht das Gerät. da die Haushaltsgeräte bei der Energieeffizienz immer besser werden, reichen die vorhandenen Klassen schon nicht mehr aus. Bei Kühlgeräten gibt es mittlerweilen schon die Stufen A+ und A++, man kann sagen das bei manchen Geräteklassen die beste Einstufung, nämlich A, schon ein ‘Alter Hut’ ist und kein zeitgemässes Gerät mehr kennzeichnet. Ein genauer Blick auf das Label und ein kritischer Vergleich mit ähnliche Geräten entlarvt schnell ob es sich um einen ‘Stromfresser’ oder ein ‘Sparwunder’ handelt. Gerade bei Sonderangeboten sollte man darauf achten das auch der energieverbrauch des Schnäppchens noch tolerabel ist um nicht später beim Verbrauch draufzuzahlen.
Doch es gibt auch Kritiker des Energielabels, einmal wird bemängelt das die Einstufungen nicht mehr aktuell sind aber auch das die angebenen Werte nicht immer der Realität entsprechen. Zu erstem hat man sich mit der erweiterung nach oben mittels A+ und A++ beholfen, hier wird aber irgendwann eine neuordnung nötig sein. Und zum angegeben Verbrauch ist zu sagen das natürlich nur abstrakte Normwerte verwendung finden können, ähnlich dem Normverbrauch beim Auto, das der verbrauch jedes einzelnen anders ist sollte klar sein. Auf dem Label ist eben ein Normwert, der den Vergleich der Geräte erlaubt, aber eben keine Vorhersage des späteren eigenen Verbrauchs.
